Grußwort des Ministers

Liebe Besucher_innen,
liebe Zeitzeug_innen,

luchaportraet_post

Der Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg Manne Lucha

auch im Südwesten Deutschlands wurden über einen langen Zeitraum hinweg viele Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität gesellschaftlich ausgegrenzt, kriminalisiert, verfolgt und sogar getötet. Über diese oft auch im Namen des Staates begangenen Taten wurde leider viel zu lange geschwiegen.

Mit dem Forschungsprojekt „LSBTTIQ in Baden und Württemberg – Lebenswelten, Repression und Verfolgung im Nationalsozialismus und der Bundesrepublik Deutschland“ macht die Landesregierung von Baden-Württemberg auf das begangene Unrecht aufmerksam und setzt ein klares Zeichen gegen Homo- und Transphobie in unserer Gesellschaft.

Auf diesem Portal können Sie sich über die Unterdrückung und Verfolgung von LSBTTIQ-Menschen informieren. Wenn Sie persönlich betroffen sind, würden wir uns freuen, wenn Sie sich an unserem Projekt beteiligen. Nehmen Sie Kontakt auf und berichten Sie uns von Ihren persönlichen Erfahrungen. Teilen Sie Ihre Geschichte mit der Öffentlichkeit, damit dieses Unrecht nie wieder in Vergessenheit gerät.

Ihr
Manne Lucha MdL
Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Nina Reusch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin für Public History am Historischen Institut der Universität Stuttgart.

1 Comment

  1. Als Inhaberin des KingsClub, wo ich seit 40 Jahren für die Gleichstellung, Respekt und Akzeptanz aller Menschen kämpfe, weiß ich was es heißt diskriminiert zu werden und nicht als Teil der Gesellschaft betrachtet zu werden.
    Ich finde ich dieses Projekt ist wichtig für die LSBTTIQ-Bewegung, weil wir sichtbar sein wollen, als ein Teil der Gesellschaft. Wir wollen in Freiheit leben und lieben, sowie keine Angst haben in der Schule und dem Arbeitsplatz. Ich versuche durch meine Arbeit, den Menschen zu empfehlen, aus der Vergangenheit zu lernen, damit sich die Fehler von früher nicht wiederholen und die Menschen, die unter dem Paragraph 175 gelitten haben und auch gestorben sind, nicht umsonst leiden mussten.
    Genauso wichtig ist es, die junge Generation zu motivieren, weiter zu kämpfen, gegen alle Formen der Diskriminierung, damit wir in Zukunft, in einer Gesellschaft leben können, die frei sein wird von Vorurteilen.
    Laura Halding-Hoppenheit
    KingsClub Stuttgart

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*