Insgesamt fünf Jahre war Anton W. in verschiedenen Gefängnissen, Zuchthäusern und Konzentrationslagern eingesperrt, bevor er nach der deutschen Kapitulation 1945 befreit wurde. Seine Odyssee führte ihn von Stuttgart über Bayern in die norddeutschen Emslandlager und schließlich zur Zwangsarbeit im Straßen- und Bunkerbau nach Norwegen. Aus den knappen Angaben, die er nach dem Krieg der Staatsanwaltschaft Stuttgart vorlegte, lassen sich die unmenschlichen Haftbedingungen sowie die harte Zwangsarbeit allerdings nur erahnen. Read More
Geschichte machen: Queere Lesben, lesbische Queers? Eine Veranstaltungsreihe zur queer-lesbischen Geschichte
Wir freuen uns, den trüben November mit einer Veranstaltungsreihe zu queer-lesbischer Geschichte aufzuhellen. Die Reihe findet in Tübingen statt und ist eine Kooperation des Projekts „LSBTTIQ in Baden und Württemberg“ mit dem „Bildungszentrum und Archiv zur Frauengeschichte Baden-Württembergs“ (BAF e.V.). Read More
Über das Projekt
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Grußwort des Ministers
Liebe Besucher_innen,
liebe Zeitzeug_innen,
auch im Südwesten Deutschlands wurden über einen langen Zeitraum hinweg viele Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität gesellschaftlich ausgegrenzt, kriminalisiert, verfolgt und sogar getötet. Über diese oft auch im Namen des Staates begangenen Taten wurde leider viel zu lange geschwiegen.
Mit dem Forschungsprojekt „LSBTTIQ in Baden und Württemberg – Lebenswelten, Repression und Verfolgung im Nationalsozialismus und der Bundesrepublik Deutschland“ macht die Landesregierung von Baden-Württemberg auf das begangene Unrecht aufmerksam und setzt ein klares Zeichen gegen Homo- und Transphobie in unserer Gesellschaft.
Auf diesem Portal können Sie sich über die Unterdrückung und Verfolgung von LSBTTIQ-Menschen informieren. Wenn Sie persönlich betroffen sind, würden wir uns freuen, wenn Sie sich an unserem Projekt beteiligen. Nehmen Sie Kontakt auf und berichten Sie uns von Ihren persönlichen Erfahrungen. Teilen Sie Ihre Geschichte mit der Öffentlichkeit, damit dieses Unrecht nie wieder in Vergessenheit gerät.
Ihr
Manne Lucha MdL
Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg
Uracher Erklärung zur Rehabilitierung von verfolgten homosexuellen Männern
Zum Abschluss der Tagung „Späte Aufarbeitung“ in Bad Urach stellten Prof. Dr. Michael Schwartz und Dr. Norman Domeier, Fachbeiräte der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, die „Uracher Erklärung: Rehabilitierung und Entschädigung der nach dem § 175 und analoger Strafrechtsbestimmungen in Deutschland zwischen 1949 und 1994 verfolgten homosexuellen Menschen“ vor. Die Erklärung war zuvor einstimmig vom Fachbeirat der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld angenommen worden. Read More











