100% Mensch-Talk: Queere Geschichte Baden-Württemberg

Queere Geschichte Baden-Württemberg – 100% Mensch-Talk mit Karl-Heinz Steinle

Dienstag, 7. Dezember 2021 von 20.30 bis 22.00 h

Zu sehen im Live-Stream auf der Facebookseite und dem Youtube-Kanal von 100% Mensch:

https://www.facebook.com/100ProzentMensch/

https://www.youtube.com/100promensch

Ziel von 100% Mensch ist es, für Aufklärung, mehr Sichtbarkeit und Gleichberechtigung der queeren Community zu sorgen. Dies geschieht z.B. mittels des regelmäßig stattfindenden 100% Mensch-Talks oder der Kunstausstellung We are Part of Culture, die für den öffentlichen Raum konzipiert ist. Seit 2017 zeigt sie queere Persönlichkeiten von der Antike bis heute, die nach Einschätzung des Kurator*innen-Teams aus Stuttgart die europäische Gesellschaft nachhaltig geprägt haben. Die Auswahl der Personen wird laufend erweitert. Bis 2019 wurde das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert und wird jetzt getragen von der gemeinnützigen Unternehmergesellschaft 100% Mensch.

Queere Geschichte Baden-Württemberg, Grafik; 100% Mensch, 2021.

In der 33. Folge, dem letzten 100% Mensch-Talk des Jahres 2021 wird zurückgeblickt. Zurück auf die queere Geschichte Baden-Württembergs. Holger Edmaier, der Gechäftsführer von 100% Mensch spricht mit dem Historiker Karl-Heinz Steinle über Verfolgung und Aufbegehren, über versteckte Räume für Träume, Kreise und Salons. Die Geschichte ist queer – nur leider werden diese Kapitel bis heute nur am Rande wahrgenommen.

Karl-Heinz Steinle forscht und schreibt über eben diese queeren Kapitel der Landesgeschichte und macht sichtbar, was lange Zeit verschüttet war und wurde. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Public History im Forschungsprojekt „Lebenswelten, Repression und Verfolgung von LSBTTIQ in Baden und Württemberg im Nationalsozialismus und der Bundesrepublik Deutschland“ an der Universität Stuttgart und Mitinitiator des Forschungsprojekts „Queer durch Tübingen. LSBTTIQ in Tübingen und Region vom Mittelalter bis heute“ des Stadtarchivs Tübingen, aus dem das Stadtmuseum Tübingen die Ausstellung „Queer durch Tübingen. Geschichten vom Leben, Lieben und Kämpfen“ konzipierte, die noch bis März 2022 zu sehen ist.

Der zeitliche Fokus des Gesprächs liegt auf der Zeit nach 1945. Es soll zur Sprache kommen, wie versucht wurde, an die Zeit vor Nazi-Deutschland anzuknüpfen, wie die Situation für queere Menschen in der jungen Bundesrepublik war. Spannend sein wird auch die Frage wie queer Baden-Württemberg war. Im Gespräch geht es um einen Teil unserer Geschichte, der vielen bisher kaum bekannt gewesen sein dürfte.

Das Gespräch in seiner gesamten Länge kann auf Youtube eingesehen werden:

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